12 + 12 =

Das war’s jetzt bald mit der Freiluftsaison der Reiter im Kreis Warendorf. Am letzten Wochenende fanden beim RFV Vornholz die Kreismeisterschaften statt, das hat seit einigen Jahren Tradition. Diesmal aber war es ein bisschen anders als sonst.

Das lag an der neuen Anlage. In diesem Jahr hat der Reitverein Vornholz seinen neuen Sandplatz bekommen und hat das genutzt, auf die andere Straßenseite umzuziehen. Nun ist alles beisammen, der Verein und die Reiter haben nun beste Trainingsmöglichkeiten.

Für die Kreismeisterschaften bedeutete das aber, dass ein Tag zusätzlich eingeplant werden musste, und der Samstag und Sonntag sehr lang wurden für die Teilnehmer. Nicht jeder war begeistert. Aber es ging nicht anders. Die Dressuren konnten nicht, wie in den letzten Jahren, parallel auf zwei Vierecken durchgeführt werden. Diesmal stand – und so wird es auch in Zukunft sein – nur die Halle zur Verfügung.

Der RFV Vornholz war trotzdem wieder ein guter Gastgeber, hinter einer weiteren Auflage dort steht aber ein Fragezeichen. Eben wegen der veränderten Strukturen. Sollte sich ein neuer Ausrichter finden, will der Reitverein nicht an den Kreismeisterschaften festhalten und sich stattdessen anders orientieren.

Eines aber hat die neue Anlage noch gebracht: vielmehr Teilnehmer! Über 300 Voranmeldungen im Vergleich zum letzten Jahr lagen diesmal vor. Ein Grund auch, weshalb sich die Tage so in die Länge zogen. Das Mehr an Teilnehmern wirkte sich auch auf die Mannschaften aus: Beim Nachwuchs und bei den Senioren stellten sich 14 Teams. Das freute ganz besonders Annette Haversiek. Die Hoffnungen, mit dem neuen Sandplatz auch größere Teilnehmerfelder zu bekommen, habe sich erfüllt, sagte die Vorsitzende des KRV Warendorf. Die Skepsis, die einst bestand, als die Kreismeisterschaften vor 18 Jahren erstmals nach dem heutigen Konzept durchgeführt wurden, ist längst gewichen.

Eine kleine Auswahl an Bildern gibt es wieder in der Galerie weiter unten, mehr gerne auf Anfrage.